Veranstaltungen im Transition Garten

In diesem Jahr hatten wir bisher zwei Veranstaltungen im Garten d.h. die erste "Erlebniskochen" musste kurzfristig an einen trockenen Ort verlegt werden. Wenn es regnet oder gar stürmt, fällt unser Garten als Veranstaltungsort leider aus.

Die zweite "Rosen-lecker und heilkräftig" fiel mitten in die kurzzeitige Sommerhitze.

Da konnten wir uns über den Schatten der Bäume , lauen Wind und Kühle freuen. 

Beide Veranstaltungen mit der Kräuterfrau Regina van Eickels sind sehr gut angekommen, gab es doch neben fundierter Theorie auch sehr leckeres Essen durch die Verwendung von Wildkräutern und Blüten aus unserem Garten. Das darf gerne wiederholt werden!

Besuch der TT Paderborn 

Im August hatten wir die Gartengruppe der Transition Initiative Paderborn eingeladen, 7 Erwachsene und 5 Kinder waren bei uns zu Gast. Ein schöner Nachmittag, bei dem wir uns auch mal austauschen konnten. Die Kinder hatten viel Spaß wie man auf den Fotos sehen kann, die Erwachsenen auch. Unbedingt wiederholen!

 

Nachdem sich unsere Tomaten in diesem Jahr prächtig entwickelt hatten kam der Schreck eines Morgens nach tagelangem Regen. Die Braunfäule kam sehr plötzlich.und raffte unsere schönen Pflanzen dahin. Da werden wir uns doch für das nächste Jahr etwas einfallen lassen müssen. ein Tomatenhäuschen wäre schön!

Ansonsten können wir doch einiges ernten. Viel Salat gab es, Johannisbeeren, Walderdbeeren, Staudensellerie, Lauch und rote Beete wachsen noch ein Weilchen.

Eine besondere Erfahrung war unser Schneckenzaun. Jetzt wissen wir warum er so heißt: er bewahrt  die schleimigen Dinger wunderbar in einem grünen Schlaraffenland. Erstaunlich, wie viele anscheinend noch in der Erde warten, bis die richtige Zeit für sie gekommen ist und ihr Lieblingsessen auf dem Beet steht. Inzwischen wissen wir auf jeden Fall, was alles nicht funktioniert um sie umzuleiten :-) Da hilft kein Schild, kein "spanische Wegschnecke ole", keine Ablenkung. Bei uns fühlen sie sich einfach wohl.

 

Wildkräutersmoothies

Weil das Seminar ein großer Erfolg war und die Teilnehmer begeistert gibt es ein weiteres Seminar siehe unsere Termine

 

Der Garten als Veranstaltungsort

Von Anfang an war unser Garten ja auch als Begegnungsort ge-plant, in dem Veranstaltungen stattfinden können:

Wir haben nun für August eine Referentin eingeladen, für ein 

Seminar zu Smoothies aus wilden Kräutern.Das ist offensichtlich ein Thema, das doch viele Menschen interessiert wie die große Resonanz zeigt.

In unserem Permakulturgarten haben wir ja auch eine Menge "Beikräuter" wie die Wildkräuter, anderswo als "Unkraut" bezeichnet, gern genannt werden.Jetzt werden sie damit aufgewertet als kostenloser Beitrag für lebendige Gesundheit.

Durch den vielen Regen hat unser Gemüseanbau doch sehr gelitten. Von mindestens 20 Kürbissen, Zucchini und Gurken hat keine Pflanze überlebt. Unsere Schnecken mochten alles und nicht nur das wovon man glaubte, daß sie bestimmte Vorlieben haben. Weit gefehlt. Unsere sind da nicht wählerisch gewesen. Nun, nach intensivem Absammeln in den frühen Morgenstunden und zahlreichen Anwendung so mancher Tipps und Tricks und so völlig ohne Schneckenkorn, ernten wir massenhaft Johannisbeeren, Wildpflaumen und unsere Bäume biegen sich unter Ihrer Last. Nach dem Schnitt im letztem Herbst haben sie ordentlich zugelegt.Trotzdem - wir haben viel zu tun und es macht nach wie vor Freude in diesem Garten zu sein. Wir freuen uns jetzt auf die Veranstaltung. Weitere sind in Planung.

Anne

 

Transition-Garten wird zum Klassenzimmer

 

Ein kalter, sonniger Novembermorgen

Der Transition-Garten an der Diemel liegt ruhig und verschlafen da ... doch da erklingen die ersten Kinderstimmen: Eine Warburger 1. Klasse ist im Anmarsch mit ihrer Klassenlehrerin  und der Umweltpädagogin Regina Sander. Heute soll einen ganzen Schulvormittag lang im Garten zum Igel gearbeitet werden.

Kaum angekommen stürmen die Kinder auch schon los. Dank der Größe und der Wildnis des Gartens gibt es ausreichend Raum für den Entdeckungsdrang von 20 Erstklässlern.

Ob wir hier etwas zu fressen finden für den Igel? Da, ein Tausendfüßler ... und hier, eine Hagebutte. Unter den Steinen der Kräuterspirale finden wir Kellerasseln und wenn wir etwas Erde im Gemüsebeet anheben, lassen sich zahlreiche Regenwürmer blicken. Einige herunter gefallene Äpfel finden wir auch. Ob wir die Spinne dort in die Becherlupe bekommen, um sie besser betrachten zu können? Ohh, das Schneckenhaus ist leer ... Keine Vegetarier, die Igel. In diesem Garten konnten sie sich bestimmt genug Fett anfressen für den Winterschlaf.

Wo könnte sich denn hier ein Igel für seinen Winterschlaf versteckt haben? Da, ein großer Reisighaufen und hier noch einer. Auch liegt noch genügend Laub herum. Wir bauen Reisignester für die Igel, die wir gut mit Laub bedecken und mit Moos auspolstern. Die Kinder gehen eifrig auf Materialsuche und probieren sich an Kindersägen und Gartenzangen und Rechen.

Unser Temperaturexperiment ergibt, dass der Igel es in unseren Nestern bis zu 15 Grad wärmer hätte als draußen!

Welche Überlebenstricks wendet der Igel noch an, um die Wintermonate zu überstehen? Können wir so lange die Luft anhalten, um zu verdeutlichen, wie langsam der Igel im Winterschlaf atmet? Jetzt klatschen wir die Herzschläge eines Igels im Sommer – und jetzt die im Winter: so langsam kann man ja kaum klatschen!

Unter dem Pavillon und auf dem Sammelsurium an Stühlen, Bänken und Sitzpolstern des Transition-Gartens hören wir dann zum Abschluss noch die Geschichte von Igeln, Winterschlaf und Hungerkünstlern.

 

Unser Garten im Oktober 2013

Jetzt wird es Zeit euch hier einmal etwas über die Fort-

schritte in unserem Garten zu berichten. Als wir im Mai das

erste Mal in den Garten kamen, waren wir wie ver-

zaubert. Die grüne Oase hatte es uns sofort angetan. Wir betraten einen verwilderten Garten mit vielen herrlichen Bäumen. Die Rosen wollten ein Dornröschen schützen was es nicht gab, Beeren-

sträucher hatten ganze Beete erobert und die Wildnis war im Begriff sich den gesamten Garten zu erobern. Unsere Jüngsten haben sofort die Haltbarkeit des vorhandenen Baumhauses getestet, die morsche Baum-Bank konnte gerade  noch einer Person Platz bieten, das Spielhaus für die lieben Kleinen war zugewachsen und die Gartenlaube verbarg gar sonderbare Dinge die sich im Nachhinein als sehr nützlich erwiesen.

 

Wir begannen sofort zu planen, was man alles tun könnte um diesen schönen Garten wieder aus dem Schlaf zu erwecken. Mit viel Euphorie gingen wir ans Werk. Da das Frühjahr schon fortgeschritten war, wollten wir erst einmal ein paar Beete für unsere erste Ernte urbar machen. Alles natürlich unter dem Blickwinkel der Permakultur. Wir haben hier viel voneinander gelernt, so wollten wir z.B. die Beete gar nicht umgraben, sondern nur durch Auflockern mit der Grabegabel und dem Entfernen des Unkrautes herrichten. So sollten die vorhandenen Mikroorganismen an der Oberfläche des Bodens nicht gestört werden und die Erträge optimiert werden. Um es hier vorweg zu nehmen, das ist uns leider nur bei einem Beet gelungen. Wir mussten einfach einsehen, dass uns die Zeit davon lief.

Der bezaubernde aber verwilderte Zustand des Gartens setzte uns Grenzen beim Urbarmachen, Säen und Pflanzen. So haben wir als erstes ein Spiralbeet angelegt, das von zwei Seiten gut zu bewirtschaften ist. Hierfür hat uns ein guter Freund mit den verschiedensten Tomatenpflanzen versorgt, die wir sofort einpflanzen konnten. Die eine oder andere Gemüsepflanze, wie z.B. Kohlrabi, Gurken, Kürbis, Zucchini und Sellerie wurden besorgt und eingepflanzt. Möhren und Radieschen wurden ausgesät und Stangenbohnen gesetzt. Zufrieden mit unserer Arbeit harrten wir dann der Dinge, die kommen sollten. In unserer Vorstellung waren das natürlich herrliche dicke Knollen, saftige, zarte Möhrchen, riesengroße Kürbisse und Zucchini und viele leckere grüne Bohnen.

 

Die erste Enttäuschung kam dann sehr schnell in Form von vielen kleinen glitschigen Kriechtieren auch bekannt unter dem Namen Nacktschnecken. Sie verdarben uns leider die Vorfreude auf eine Ernte, denn nach Ihrer Invasion war leider nicht mehr viel vorhanden zum Ernten. Einzig und allein die Tomaten haben durchgehalten. So kam es dann auch dazu, dass der eine oder andere, unserer Besucher nur noch Tomaten auf unseren Beeten entdecken konnte.

Aber mit den Kartoffeln wollten wir es dann doch noch einmal wissen. So haben wir dann auch noch ein Kartoffelbeet angelegt und waren ganz begeistert, als das Kraut kräftig wuchs. Doch auch das sollte nicht lang anhalten und nach wenigen Wochen hatten sich auch hier die Weichtiere gütlich getan. Natürlich waren wir enttäuscht, aber für eine kleine Ernte hat es dann letztendlich doch noch gereicht. Allerdings ließ die Qualität der Knollen leider zu wünschen übrig.

So müssen wir uns nun ein paar natürliche Feinde unserer kleinen Mitesser in den Garten einladen. Wir denken da z.B. an eine kleine Igelfamilie oder ein paar Kröten oder Frösche. Die entsprechenden günstigen Wohnbedingungen für sie haben wir geschaffen. So gibt es einige Reisighaufen in unserem Garten und viele große Steine unter denen es sich der eine oder andere Gast bequem machen kann.

 

Bei unserem letzten großen Einsatz konnten wir das geplante Hügelbeet vorbereiten, was in den nächsten Wochen noch fertig werden soll. Auch die großen Josta- und Johannisbeeren-Sträucher haben wir gründlich beschnitten. Dadurch konnten wir auch Platz für weitere Beete schaffen. Diese werden wir in diesem Herbst noch vorbereiten, indem wir sie mulchen. Dadurch erhoffen wir uns dann im nächsten Frühjahr einen lockeren und unkrautfreien Boden. Dass das sehr gut funktioniert haben wir schon erfahren dürfen. Ein netter Nachbar hatte uns den gesamten Sommer über seinen Grasschnitt zum Mulchen überlassen. Unsere Tomatenbeete haben sich dadurch prächtig entwickelt und Unkraut ist dort ein Fremdwort.

Alles in allem wächst unser Garten langsam aber stetig. Für die nächste Zeit haben wir uns noch viel vorgenommen. Die warmen Tage im Herbst wollen wir nutzen um die letzten Dinge für den Winter vorzubereiten, damit unser Garten in Ruhe schlafen und sich von der Verjüngungskur erholen kann.

Jeder der uns besuchen und sich den Garten mal ansehen möchte, ist gern gesehen n.V. oder  zu unseren Treffzeiten s. unsere Termine.

Mai-Jana

 

14. Mai 2013 

Jaaaa, wir haben einen Garten!! Wir haben unseren Traumgarten an der Diemel

bekommen und die Gartengruppe freut sich ungemein.

Und was besonders schön ist: von einem geplanten Gemeinschaftsgarten ist der Garten gleich auch ein multikultureller und ein Mehrgenerationengarten geworden.

Jetzt heißt es planen, dem Garten eine Struktur geben, graben, schneiden, rupfen, sensen, ziehen, sammeln, tragen, pflanzen, säen damit wir den Garten bald einweihen können.Der Garten hatte eine lange Ruhezeit und alles ist kräftig gewachsen, kurz: eine Wildnis.Packen wir´s an.

Wir möchten dort Infoveranstaltungen und Seminare über Permakultur, Lesungen etc. etc. anbieten. Bis bald...

 

Das letzte Treffen  im Museum am 10.4.

Am 10.4. hatten sich um 19.00 im Museum 7 Menschen eingefunden, um den Film „In Transition 2.0“ anzusehen. Wir waren stark beeindruckt von den vielen Beispielen und stellten uns bezogen auf Warburg die Frage: wovon träumen wir? Den meisten fiel zunächst ein gemeinschaftliches Anbauen von Nahrungsmitteln in den vielen Gärten in Warburg ein, ganz so wie es auch die Beispiele im Film zeigten. Das würde ein gemeinschaftliches Tun von verschiedenen Generationen ermöglichen (Hilfe von Jungen bei den Alten im Garten, gemeinsames Anbauen, Ernten und Essen), Schüler könnten die 2 Monate nach dem Abi bis zum Beginn des Studiums sinnvoll tätig sein, Menschen in dieser Stadt könnten sich dabei besser kennen lernen, und die vielen ungenutzten Gärten und Grundstücke würden wieder in Betrieb genommen werden können. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass viele Menschen, die in ihrer Kindheit im Garten helfen mussten, für so eine Aktion nicht zu begeistern sein würden. Auch haben bei früheren Initiativen zur besseren Nutzung vorhandener Obstbäume die „Aktivisten“ sich mehr mit der Ernte als mit der Baumpflege beschäftigt. Es wurde vorgeschlagen, zunächst bei Silke anzufragen, ob ihr Garten als Test- und Vorzeigeprojekt genutzt werden könnte.

Es wurde auch eine schnellere Umsetzung der Ideen angemahnt. Ein möglichst kurzfristig umsetzbares Ziel wäre das Pflanzen eines Apfelbaums in der Kasseler Straße, wo bei den Straßenbauarbeiten bereits ein Stückchen Erde frei gelassen wurde. Es ist nun mit der Stadt abzuklären, ob wir dort einen Apfelbaum pflanzen dürfen, von dem sich alle in ein paar Jahren ein paar Früchte holen können.

Außerdem soll demnächst ein Treffen stattfinden, zu dem die Teilnehmer was Leckeres zu Essen mitbringen und weitere Schritte diskutieren. Es soll geklärt werden, ob dafür im Mönchehof ein Raum zur Verfügung stehen würde.

Sabine

19.2.13

Zum Vortrag von Michael Schem

Der Vortrag von Dr. Michael Schem war ein voller Erfolg. Von der Theorie ( Hintergründe der TT Bewegung weltweit) zur Praxis mit vielen Projekt- und Aktionsbeispielen aus Bielefeld.Wie schön, wenn man sich austauschen kann.

Das ermuntert und beflügelt ungemein. Zum Vortrag waren viele neue Menschen da, wahrscheinlich durch den schönen Bericht in der Neuen Westfälischen Zeitung. Der nächste Treffpunkt ist die Filmvorführung im Stern "Transition 2.0" in dem es um Beispiele aus weltweit agierenden Initiativen geht.

11.1.13

Ein außergewöhnlicher Filmabend

Zu dem von uns initiierten Film "More than Honey" kamen 130 Besucher.

Für unsere Nahrungskette sind die Bienen von größter Bedeutung, denn ohne die Bienen gäbe es keine Bestäubung. In vielen Teilen der Welt sind die Bienen vom Aussterben bedroht duch den immensen Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, dem Befall von Bakterien und Milben und Überzüchtung.

Die Besucher waren begeistert von diesem wundervollen Dokumentarfilm, der viele sehr nachdenklich gemacht hat.

Nach Ende des Films gab es noch eine Diskussion, in der auch Warburger Imker zu Wort kamen. So lud Klaus Stalze, Vorsitzender des Imkervereins die Besucher ein, Warburger Imker zu besuchen.In diesem Jahr werden wir noch einen Workshop anbieten zum Thema Hotels für Wildbienen.

Außerdem gab es eine Tombola mit Gewinnen rund um Bienen. So ging manch einer / eine auch mit Saatgut für den eigenen Garten nachhause, als Hilfe für eine blühende Landschaft speziell für Bienen, abgestimmt auf die Region.

 

 

 

 

 

TERMINE

Nächster Film:

Zeit für Utopien

Di 19.6.18 um 19:30 Ur 

im Cineplex

Demnächst: 

Die grüne Lüge

16.5.18 um 19:30Uhr

27.3. um 19:30 Uhr

im Cineplex Warburg

"Weit"

 

Am 6. 2. 2018 um 19.30 Uhr

im Cineplex Warburg

Free Lunch Society

Free Lunch Society- der Film zum Grundeinkommen

Am Mi 6.12. 2017 um 19:30 in Kooperation mit

dem Cineplex Warburg:

ZEIT FÜR STILLE

mehr hier

Blütenvielfalt für Bienen und Wildbienen

Wie können wir etwas für Bienen und andere bestäubende Insekten in unserem Garten und auf dem Balkon tun?

Veranstaltung im Transition Garten  

Wiederholung Frühjahr 2018

mehr dazu hier:

"CODE OF SURVIVAL"

Mi 21. Juni um 19:30 Uhr

im Cineplex

"Bauer unser"

Mi. 17.5. um 19:30 Uhr im Cineplex

Als Gast Josef Jacobi vom Biohof Jacobi, Körbecke

"AWAKE"

Reise ins Erwachen

leider schon vorbei

 

"Hope for all"

Termin: Mi. 31.8.16

um 19:30 im Cineplex

mehr Infos hier

 

 

"Tomorrow"

Termin: 28. Juni 2016

um 19:30 im Cineplex

Infos hier

Erlebniskochen im Transition - Garten

leider schon vorbei

Rosen - heilkräftig und lecker

leider schon vorbei

Baum- und Obstgehölz-schnitt im Transition Garten

neuer Termin in Planung mehr